top of page

Relocation Services

Relocation Services unterstützen KMUs dabei, internationale Fachkräfte aus Drittländern reibungslos einzugliedern. Von Visum und Behördengängen bis Anmeldungen (z.B. Bank, Telefonanbieter) und Integration – wir sind ihr erfahrener Partner und übernehmen diese zeitaufwendigen Aufgaben für ihr Unternehmen. 

 

Für sie bedeutet das die Reduktion von zusätzlichem Organisationsaufwand, damit sie sich auf das Wesentliche konzentrieren, nämlich ihr Kerngeschäft.

Relocation Services im Überblick

 

  • Arbeitserlaubnis

  • Visa-Antragsunterstützung

  • Krankenversicherungsanmeldung

  • Alltags-Onboarding

Hürden für internationale Fachkräfte:
Warum der Umzug nach Deutschland eine Herausforderung sein kann

Die Gewinnung internationaler Fachkräfte ist für viele deutsche Unternehmen ein wichtiger Schritt, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Doch der Weg nach Deutschland ist für Talente aus dem Ausland oft steinig. Insbesondere Fachkräfte aus Drittländern stehen vor bürokratischen und organisatorischen Hürden, die den Prozess komplex und zeitaufwändig machen können.

 

Eine Umfrage unter Expats zeigt, dass 66 % der Befragten Schwierigkeiten im Umgang mit deutschen Behörden hatten – ein Wert, der weit über dem globalen Durchschnitt von 42 % liegt. Wenn Sie diesen Prozess vereinfachen, verbessern Sie nicht nur die Candidate Experience, sondern sichern auch den reibungslosen Start Ihrer neuen Mitarbeitenden.

Hier sind die zentralen Herausforderungen, mit denen internationale Fachkräfte konfrontiert sind:

 

 

Visum und Arbeitserlaubnis

 

Für Fachkräfte von außerhalb der EU ist ein Langzeitvisum oder Einreisevisum die erste Hürde. Dieses Visum ist für Aufenthalte über 90 Tage zwingend erforderlich. Ein gängiges Beispiel ist die EU Blue Card, die oft als "deutsche Green Card" für Hochqualifizierte gilt. Sie erfordert ein konkretes Jobangebot und ein Mindestgehalt (aktuell rund 48.300 € für Mangelberufe).

Nach der Ankunft in Deutschland muss zusätzlich eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis bei der Ausländerbehörde beantragt werden. Diese Genehmigung ist essenziell, da die Fachkraft ohne sie in der Regel ihre Arbeit nicht aufnehmen darf.

 

 

Organisation und Alltagsleben

 

Neben den bürokratischen Genehmigungen gibt es weitere organisatorische Aufgaben, die erledigt werden müssen:

  • Adressregistrierung (Anmeldung): Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug ist die Registrierung der neuen Adresse beim Einwohnermeldeamt gesetzlich vorgeschrieben. Ohne diese Anmeldung ist die Eröffnung eines Bankkontos oder die Beantragung einer Steuer-ID kaum möglich.

  • Krankenversicherung: Deutschland hat eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Jeder, der hier lebt und arbeitet, muss in einem Krankenversicherungsplan eingeschrieben sein, entweder in der gesetzlichen oder privaten Versicherung.

  • Bankkonto: Für die Gehaltszahlung ist ein deutsches Bankkonto notwendig. Der Prozess kann persönliche Termine und Identitätsprüfungen erfordern, was für Neuankömmlinge eine weitere Hürde darstellt.

  • Wohnungssuche: Die Suche nach einer passenden Wohnung, besonders in Metropolregionen, ist äußerst anspruchsvoll. Nur 16 % der Expats empfanden die Wohnungssuche in Deutschland als einfach. Der Wohnungsmarkt ist umkämpft und erfordert oft das Navigieren durch deutsche Anzeigen und die Bereitstellung zahlreicher Dokumente.

 

 

Soziale und kulturelle Herausforderungen

 

  • Sprachbarriere: Obwohl viele Deutsche Englisch sprechen, dominiert im Alltag und bei Behördengängen die deutsche Sprache. Mietverträge, offizielle Briefe und viele Formulare sind ausschließlich auf Deutsch verfasst, was die Integration erschwert.

  • Kulturelle Normen: Deutschland hat spezifische kulturelle Eigenheiten, wie strenge Mülltrennung oder die Einhaltung von Ruhezeiten an Sonntagen. Die Anpassung an diese ungeschriebenen Regeln ist ein weiterer Schritt der Integration, der zusätzliche Unterstützung erfordert.

bottom of page